Lehrstuhl für Bildende Kunst

Chair of Visual Arts

AUSSTELLUNG: Portrait – Identität, Image, Profil

4_Johannes_Pöllner_Three_Minutes_Apart
3_Johannes_Mirwald_Marlon_Bienert_Intermezzo

 

Abbildungen:

1. Ausstellungsplakat „Portrait: Identität, Image, Profil“ „Selbstbildnis“ (Markus Kurz, 2019, Keramik): Entstehungsprozess eines mehrteiligen Selbstportraits. Innere Bilder von sich selbst, verkörpert durch verschiedene Figuren.„Selbstbildnis“ (Markus Kurz, 2019, Keramik): Entstehungsprozess eines mehrteiligen Selbstportraits. Innere Bilder von sich selbst, verkörpert durch verschiedene Figuren.

2. „Three Minutes Apart“ (Johannes Pöllner, 2019, Wachsguss): Der Zwilling ist eines von zwei gleichzeitig ausgetragenen Kindern. Eine Verbindung, die nicht zu trennen ist. Ein Gefühl, das sonst niemand kennt. Eine getrennte Einheit. 2. „Three Minutes Apart“ (Johannes Pöllner, 2019, Wachsguss): Der Zwilling ist eines von zwei gleichzeitig ausgetragenen Kindern. Eine Verbindung, die nicht zu trennen ist. Ein Gefühl, das sonst niemand kennt. Eine getrennte Einheit.

3. „Intermezzo“ (Johannes Mirwald/ Marlon Bienert, 2019, Acryl auf Papier): Gesten und Blicke eines Speeddtatings werden beobachtet und in einer Malerei festgehalten. Ein performatives Spiel im Sich-Präsentieren.

Ausstellungszeitraum:18. bis 19. Juli 2019

Eröffnung:Mittwoch, 17. Juli, 19 Uhr, Immatrikulationshalle

Öffnungszeiten:18. Juli 10 - 18 Uhr, 19. Juli 10 - 15 Uhr

Orte:Immatrikulationshalle und Raum 1349 & 1350, Technische Universität München, Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Bildende Kunst, Arcisstraße 21, 80333 München

Neue Perspektiven auf das Portrait zeigen Studierende des Lehrstuhls für Bildende Kunst im Rahmen einer Ausstellung am Lehrstuhl und einer Aktion im öffentlichen Raum im Rahmen des Kunstarealfests.

Der Mensch, sein Verhalten, wird sowohl entschlüsselt, als auch durch Daten erfasst. Gehirnströme werden gemessen, der genetische Code ist geknackt, Beziehungen können von Computern schneller als von Freunden erfasst werden. Entscheidungen, Verhalten und Bewegungsarten werden von Robotern imitiert. Umso mehr stellt sich die Frage, was den Menschen, das Individuum, ausmacht. Was bleibt urmenschlich, was ist das Bild vom Menschen heute? Die Ausstellung zeigt zahlreiche Portraits, in denen Unterschiedlichstes untersucht wird: Kann man anhand von Fotos einen Hund seinem Herrchen/Frauchen zuordnen? Welche Lehrsätze propagieren unsere Professoren, wenn es um Kreativität geht? Wie kann man eine Freundschaft portraitieren? Wie nah kommt man jemandem durch ein Portrait und hält man diese Nähe dann uberhaupt aus? Sehen wir anders aus, wenn wir zur Toilette gehen oder wenn wir von ihr kommen? Wie sieht es aus, wenn unsere Hände denken? Was passiert während eines Speeddatings (s. Abb. 1)? Wie ist die Beziehung zwischen meinen Großeltern? Dieses und noch viel mehr kann man auf der Ausstellung besichtigen. Im Rahmen des Kunstarealfestes lädt der Lehrstuhl für Bildende Kunst außerdem zu einem Picknick zwischen zwei Bäumen auf der Wiese vor der Pinakothek ein. Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten zum Thema Portrait. Ein performatives Projekt stellt uns eine Stadt vor. In einem anderen sind die Besucher aufgefordert, auf besondere Weise sich selbst zu zeichnen. Eine weitere Arbeit beobachtet die Gesten von redenden und denkenden Menschen beim Versuch kreative Ideen zu entwickeln. Außerdem gibt es ein Portrait der Fakultät, das durch Sammlung von Zitaten aus einzelnen Lehrveranstaltungen der Frage nachgeht, wie man Kreativität im Entwurf entwickeln kann.

KUNSTAREAL FEST

Samstag, 13. Juli, 13 - 16 Uhr

Ort: Picknickdecke auf der Pinakothekenwiese

Neue Perspektiven auf das Portrait zeigen Studierende des Lehrstuhls für Bildende Kunst im Rahmen einer Ausstellung am Lehrstuhl und einer Aktion im öffentlichen Raum im Rahmen des Kunstarealfests.


Während eines Picknicks auf der Pinakothekenwiese geben Studierende vom Lehrstuhl für Bildende Kunst auf einer Decke zwischen zwei Bäumen, Einblicke in ihre Arbeiten zum Thema Portrait: Image, Profil und Identität.

Gezeigt wird zum Beispiel ein Porträt der Fakultät für Architektur, das durch Zitatensammlung aus den einzelnen Lehrveranstaltungen die Frage zu beantworten versucht, wie man Kreativität im Entwurf entwickeln kann. Man lädt außerdem zu einer künstlerischen Handlung ein, indem man auf besondere Art und Weise sein eigenes Porträt zeichnet. Ein performatives Projekt stellt uns ein Stadtporträt vor. Eine andere Arbeit beobachtet die Gestiken von redenden und denkenden Menschen beim Versuch, kreative Ideen zu entwickeln.

„Portrait/Identity/Image/Profile“ ist eine von mehreren Veranstaltungen, mit denen die Fakukltät für Architektur der Technischen Universität München (TUM) auf dem 4. Kunstareal-Fest vertreten ist. 

https://www.facebook.com/events/2387117928234878/